Pannenhilfe

Eischnee

Eischnee.JPG

  1. Wenn beim Eiertrennen Eigelb in das Eiweiß gerät, verhindert die Bildung von Eischnee. Das Eigelb einfach mit einem Löffel wieder entfernen.
    Wenn Eischnee nicht richtig fest wird, ist meist Fett die Ursache. Deshalb sollten alle Backutensilien gründlich gewaschen sein. Einige Tropfen Zitronensaft oder 1 Prise Salz beschleunigen das Festwerden von Eischnee.
  2. Baisers werden herrlich knusprig, wenn man beim Backen die Ofentür einen Spalt weit geöffnet lässt. So kann die Feuchtigkeit viel besser entweichen.
  3. Schnittprobe: Bleibt ein Messerschnitt im Eischnee sichtbar, ist die richtige Konsistenz erreicht.

Kuchen.jpgBacktipps für Kuchen

  1. In den ersten 20 Minuten der Backzeit darf der Backofen nicht geöffnet werden, sonst fällt der Kuchen zusammen.
  2. Wenn der Kuchen zu lange im Ofen war und deshalb zu trocken geraten ist, einfach mit einem Holzspieß Löcher hineinstechen und den Kuchen mit Saft oder selbst gemachtem Sirup tränken. So wird er wieder schön saftig.
  3. Luftlöcher im Napfkuchen entstehen, wenn der Teig nach der Zugabe von Mehl zu stark gerührt wurde. Geben Sie beim nächsten Mal das Mehl portionsweise (2-3 EL) zu und rühren Sie es nur kurz unter.
  4. Wenn der Kuchen beim Zerschneiden krümelt, empfiehlt es sich, das Messer beim Schneiden nicht einfach herunterzudrücken, sondern wie eine Säge benutzen. So wird auch die Schnittfläche glatter.
  5. Den Kuchen vor dem Backen mit Milch bestreichen – das ergibt eine besonders schöne Kruste.
  6. Kuchen wird besonders locker wenn man bei Butter oder Margarine einen Teil Öl mitverwendet.
  7. Obstkuchen: Stellen Sie den mit Früchten belegten Kuchen für etwa 10 Minuten in den Kühlschrank und überziehen ihn erst dann mit Guss. So wird er schneller fest und weicht den Boden nicht auf.
  8. Der Kuchen löst sich besser aus der Form, lässt man ihn erkalten und stellt die Form dann für kurze Zeit in kochendes Wasser.
  9. Etwas zu trocken gewordenen Rührkuchen mit Milch einpinseln und nocheinmal kurz in den Backofen schieben. Danach ist er wieder weich und duftig.
  10. Bevor der Teig eingefüllt wird, die Form mit eingefettetem Butterbrotpapier auslegen. Dann bleibt der Kuchen nicht an der Form kleben.

Verzierung.jpgVerzieren von Torten

  1. Schokoguss der auf der Torte nicht glatt geworden ist, erhitze ich kurz mit dem Föhn und verstreiche ihn dann noch einmal.
  2. Streichen Sie den Tortenrand einfach mit leicht erwärmter, durch ein Sieb gestrichener Konfitüre ein, und drücken Sie dann rundherum goldbraun geröstete Mandelblättchen daran.
  3. feine Verzierungen: Wenn Sie geschmolzene Kuvertüre oder Zuckerguss in einen
    Gefrierbeutel füllen und eine kleine Ecke abschneiden, können Sie mit zarten Streifen Gebäck verzieren.
  4. Wenn Sie Zuckerglasur für Plätzchen oder Kuchen nicht mit gekauften Lebensmittelfarben einfärben möchten, probieren Sie doch einmal diese natürlichen Färbemittel aus:
    Heidelbeersaft tönt zum Beispiel blau-violett, Malventee rosa, Pfefferminztee ergibt ein zartes Grün und mit etwas in Wasser aufgelöstem Safran wird der Guss schön gelb.

Teig.jpgTeig

  1. Fertigteig aus der Tiefkühltruhe ist sehr praktisch. Damit er beim Auftauen nicht austrocknet, nehmen Sie ihn aus der Packung und breiten Sie ein feuchtes Tuch darüber.
  2. Teig kneten: Immer mit wirklich kalten Händen arbeiten und nicht zu lange verkneten. Auch in der Küchenmaschine den Teig nicht überkneten. Wenn der Teig zu warm wird, tritt Fett aus. Das verändert die Bindung des Teiges. Er wird hart und bröselig und lässt sich nur schwer weiter verarbeiten.
  3. Teig klebt beim Ausrollen nicht an der Rolle, wenn man eine Plastikfolie über den Teige breitet. So wird Mürb- oder Hefeteig gleichmäßig glatt. Vor Arbeitsbeginn die Hände mit Öl einreiben, dann klebt der Teig auch nicht an den Händen

Brot.pngTipps für Brot (backen)

  1. Angeschnittenes Brot bleibt länger frisch, wenn angefeuchtetes Pergamentpapier über den Anschnitt gelegt wird.
  2. Beim Brotbacken sollte man keine Hektik aufkommen lassen. Besonders Sauerteigbrote brauchen Zeit zum Aufgehen.
  3. Wenn man mit dem Finger leicht in den Teig drückt und die Mulde geht wieder zurück, dann ist der Teig zur Weiterverarbeitung geeignet.Den Teig nach dem Kneten am besten zugedeckt an einem warmen Ort lang genug gehen lassen.
  4. Damit der Teig richtig aufgehen kann, braucht er das richtige Raumklima. Zugluft mag er gar nicht. Die Zutaten sollten alle die selbe Temperatur haben, damit die Verarbeitung optimal gelingt.
  5. Je länger und besser man den Teig knetet, desto luftiger wird das Brot.

Backtipps für Pizza

Pizza

  1. Pizza wird wesentlich knuspriger und auch aromatischer, wenn man 2 EL Wasser durch die gleiche Menge Olivenöl ersetzt.
  2. Sauce und Pizzabelag so verteilen, dass sie dem Rand nicht zu nahe kommen. Sonst kann es passieren, dass die Sauce beim Backen vom Teig fließt und im Backofen verbrennt. Das macht Arbeit beim Putzen des Ofens und riecht nicht besonders appetitlich.
  3. Bei den Zutaten macht es sich bezahlt, wenige ausgewählte Zutaten miteinander geschickt zu kombinieren. Drei gut miteinander kombinierte, dominante Aromen reichen in der Regel für ein Pizza-Geschmackserlebnis aus.

ObstObst

  1. Überreife Bananen können Sie noch prima zum Backen verwenden. Einfach zerdrücken und unter einen Rührteig geben. Das gibt ein tolles Aroma und macht den Kuchen besonders saftig.
  2. Selbstverständlich sollten frische Früchte und Gemüse vor dem Verzehr geputzt werden. Zu langes Einweichen schwemmt jedoch die wasserlöslichen Vitamine wie Vitamin C oder die meisten B-Vitamine aus. Reinigen Sie Ihre frischen Lebensmittel deshalb nur kurz, aber gründlich unter fließendem Wasser.

Sonstiges

other food

  1. Ein Ersatz für Puderzucker ist normaler Zucker in der Kaffeemühle gemahlen.
  2. Ein Ersatz für Eier sind Bananen

 

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